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Krankenversicherung für Katzen; Ratgeber, Empfehlungen und Anbieter im Vergleich

Genau wie in unserem Leben kann es auch im Leben einer Katze schnell zu einem Unfall oder einer Erkrankung kommen. Wir sind gegen solche Vorfälle gesetzlich versichert, unsere Katzen jedoch nicht.

Um den dann notwendigen Tierarztbesuch nicht zur finanziellen Belastung werden zu lassen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Denn gerade bei chronischen Erkrankungen oder größeren Operationen gehen die Kosten schnell in den vierstelligen Bereich.


Hier sind einige Kostenbeispiele für die tierärztliche Versorgung: - diverse Darm-Operationen ≈ ab 200 Euro

- Impfungen ≈ 100 Euro - Kreuzbandriss-Operation ≈ 1000 Euro - Nieren- oder Harnsteinentfernung ≈ 350 Euro

- Diagnose MRT ≈ 300 Euro - Blutbild-Analyse ≈ 50-150 Euro - einfache Untersuchung ≈ 8-30 Euro

- Zahnstein-Entfernung ≈ 40-60 Euro

- Fraktur-Operationen ≈ 200-1500 Euro

- 1 Tag Rundum-Betreuung in der Tierklinik ≈ bis zu 250 Euro

- Kastration ≈ 90 Euro


Dies sind natürlich nur sehr grob genannte Werte, welche bei einem einmaligen Vorfall natürlich noch recht überschaubar sind. Finanziell anspruchsvoller wird es , wenn die Katze aufgrund fortschreitenden Alters chronisch erkrankt und regelmäßige Untersuchungen und Behandlungen sowie die Gabe von Medikamenten nötig werden. Dann können die Kosten schnell zu einer monatlich wiederkehrenden Belastung werden.

Deshalb macht es unserer Meinung nach auf jeden Fall Sinn, eine allgemeine finanzielle Absicherung für eventuelle, zukünftig auftretende Behandlungskosten zu schaffen. Die Gesunderhaltung des geliebten Vierbeiners sollte nämlich nicht an einem finanziellen Engpass leiden müssen.


Eine Behandlung kann schnell teuer werden

Möglichkeit 1: Ein eigenes Sparkonto für die Katzen


Dorthin überweist man jeden Monat einen Kleinbetrag und baut so ein finanzielles Polster auf. Der Vorteil liegt klar auf der Hand; Kontrolle über das eigene Geld und bei Nicht-Nutzung baut sich so schon ein kleines Sümmchen auf. Der Nachteil liegt darin, dass gerade kostenintensive Behandlungen sehr schnell über das Ersparte hinausgehen.

Eine Option: Vorsorglich Geld ansparen

Solltet ihr euch für diese Variante der Vorsorge entscheiden, können wir euch aus eigener Erfahrung das kostenlose Girokonto der DKB-Bank empfehlen. Dieses hat den Vorteil, dass für das Ansparen eines finanziellen Polsters auch bei nur kleinen monatlichen Einzahlungen keine Kontoführungsgebühren anfallen, was bei Hausbanken für ein extra Konto leider oft der Fall ist.


Zudem kann man so im Falle einer Tierarzt-Rechnung vor Ort direkt mit der EC-Karte des "Katzenkontos" zahlen und muss das Geld nicht erst von einem Sparbuch oder ähnlichem abbuchen.

Möglichkeit 2: Eine OP- oder Krankenversicherung für Katzen

Bei dieser zahlt man monatlich einen Beitrag, hat dafür aber eine umfangreiche Absicherung, die sich meist in verschiedenen Leistungspaketen staffelt. Der Nachteil ist wie bei jeder Versicherung jener, dass man eingezahlte Beiträge bei Nicht-Nutzung nicht wieder zurück erstattet bekommt. Zudem muss im Regelfall jede Katze separat versichert werden. Die Preise können durch Rasse, Einstiegsalter und Vorerkrankung der Katze bei Versicherungsbeginn variieren.

Ein geläufiges und aufgrund der geringeren monatlichen Kosten bevorzugtes Leistungspaket ist die reine OP-Versicherung. Diese sichert wie ihr Name bereits sagt jedoch nur Operationen sowie den meist folgenden stationären Aufenthalt in der Tierklinik ab. Dadurch ist der monatliche Beitrag aber auch entsprechend günstig gehalten. Will man hingegen auch Tierarzt-Kosten, Impfungen, Medikamente oder zusätzliche Behandlungen erstattet bekommen, muss man zur etwas teureren Krankenversicherung greifen, die solche Bereiche zusätzlich abdeckt. Und dann gibt es noch die höherwertigen Premium-Tarife. Diese decken sogar Verhaltenstherapien, alternative Behandlungsmethoden, Gebiss-Reinigungen und Implantate (z.B Herzschrittmacher) ab. Es gibt noch weitere Punkte, die vor dem Abschluss einer Katzenversicherung zu beachten sind: Erstattungssatz: Alle Tierärzte unterliegen der festen Gebührenordnung. Dort ist jeder Behandlung ein bestimmter Kostenbeitrag zugeordnet. Der Tierarzt kann jedoch selbst frei ent­scheiden, wie oft er diesen Betrag abrechnen möchte. Dabei wählt er zwischen dem einfachen, zweifachen, dreifachen oder vierfachen Satz aus. So wird bei komplizierten Operationen oder Be­hand­lungen außerhalb der regulären Sprechzeiten häufig der zweifache Satz abgerechnet. In Spezialkliniken sowie bei Notdiensteinsätzen kann es sogar sein, dass die Abrech­nung zum drei- bis vierfachen Satz der Gebührenordnung erfolgt. Deshalb sollte vor Abschluss grundsätzlich darauf geachtet werden, dass die Versicherung mindestens Kosten bis zum zweifachen Satz abdeckt.


Freie Tierarztwahl: Ist diese nicht gegeben, muss für die Kostenübernahme ein von der Versicherung ausgewählter Tierarzt aufgesucht werden. Ist es einem jedoch wichtig, dass der bisherige Tierarzt alle zukünftigen Behandlungen durchführen darf, sollte man eine Versicherung mit freier Wahl abschließen.

Aufnahmealter: Während einige Versicherer Katzen jeden Alters in die Versicherung aufnehmen, gelten bei anderen wiederum Beschränkungen (meist nur bis zum 9. oder 10. Lebensjahr). Zudem kann man sagen, dass die Tarife bei Abschluss der Versicherung teurer sind, je höher das Alter der Katze ist. Im Verlauf der Versicherung bleiben manche Versicherer bei dem am Vertragsabschluss geltenden Kostensatz, andere wiederum erhöhen die monatlichen Kosten dynamisch zum fortschreitenden Alter der Katze.


Wartezeit: Die meisten Versicherungsgesellschaften haben für ihre Tarife eine Wartezeit eingeführt, um sich vor bereits bestehenden und akuten Krankheitsfällen zu schützen. Es ist darauf zu achten, ab wann nach Vertragsabschluss die Versicherung bei tierärztlichen Kosten greift. Manche Versicherungen greifen nach Monaten gestaffelt, während andere bereits nach wenigen Wochen die vollen Kosten übernehmen.

Jährliche Leistungsgrenze: Diese legt fest, wie viele Gesamtkosten jährlich mit der Versicherung abgerechnet werden können. Einige Tarife sind in diesem Punkt unbegrenzt, andere decken die Gesamtkosten z.B. nur bis 1500 Euro ab.


Man sollte niemals an der Gesundheit sparen

Empfehlenswerte Katzenversicherungen im Vergleich

Der Markt an Versicherungsgesellschaften, welche auch Absicherungen für Haustiere anbieten, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Dies liegt unter anderem auch daran, dass einfach immer mehr Haushalte ein Tier, ganz vorn dabei die Katze, ihr eigen nennen können. Deshalb haben wir die Leistungen einiger empfehlenswerter Katzenkrankenversicherungs-Anbieter nachfolgend zusammengefasst, um einen Vergleich zu vereinfachen. Die genannten Preise sind nur Richtwerte, gelten monatlich und sind orientiert an einer gewöhnlichen, gesunden Hauskatze im Alter von 4 Jahren, Stand 2020.


-> AGILA - Haustierversicherung <-

Mehr Informationen zu den Leistungen der AGILA-Versicherung gibt es hier

-> Petplan - Die Krankenversicherung für ihr Haustier <-

Mehr Informationen zu den Leistungen der Petplan-Versicherung gibt es hier

-> Allianz - Versicherung <-

Mehr Informationen zu den Leistungen der Allianz-Versicherung gibt es hier

-> Uelzener-Versicherung <-

Mehr Informationen zu den Leistungen der Uelzener-Versicherung gibt es hier

-> PetProtect - Tierkrankenversicherung <-

Mehr Informationen zu den Leistungen der PetProtect-Versicherung gibt es hier

-> Helvetia - Versicherungen <-

Mehr Informationen zu den Leistungen der Helvetia-Versicherung gibt es hier

-> Deutsche Familienversicherung <-

Mehr Informationen zu den Leistungen der Deutschen Familienversicherung gibt es hier

-> Barmenia - Versicherung <-

Mehr Informationen zu den Leistungen der Barmenia-Versicherung gibt es hier


Dieser Beitrag stellt lediglich unsere persönliche Meinung dar. Es handelt sich hierbei um eine Empfehlung und nicht um eine Versicherungsberatung. Für eine Aktualität der Konditionen und Preise aller Empfehlungen in diesem Beitrag übernehmen wir keine Gewähr.

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... einer Katzenversicherung?

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