Die richtige Ernährung von Katzenbabys und Jungkatzen

Die ersten Monate im Leben einer Katze sind geprägt von Lernen, Üben und allem voran natürlich dem Wachstum des Körpers. Deshalb haben gerade Katzenkinder einen besonderen Bedarf an Nährstoffen, welcher für ein gesundes Wachstum unbedingt gedeckt werden muss.



In den ersten drei bis vier Wochen übernimmt die Katzenmutter diese Aufgabe alleine, sie stellt ihrem Nachwuchs nämlich Muttermilch zur Verfügung. Diese enthält alle benötigten Nährstoffe. Es kann natürlich passieren, dass die Katzenmutter ihren Nachwuchs verstößt oder nicht dazu in der Lage ist, ihre Babys zu versorgen. Dann muss unbedingt eine Fütterung mit Ersatzmilch erfolgen. Diese ist beim Tierarzt und an Wochenenden beim Tierarzt-Notdienst erhältlich. Um zu überprüfen, ob die Kitten gut ernährt werden und sich richtig entwickeln, kann man sie jede Woche wiegen. Die Kätzchen sollten wöchentlich etwa 100 Gramm zunehmen.



Im Verlauf der weiteren Wochen reduziert sich das Säugen, die Milchproduktion der Mutter lässt nach und die Katzenkinder zeigen in dieser Entwöhnungsphase vermehrt Interesse an fester Nahrung. Nun kann man ihnen zu Brei verkleinertes Nassfutter anbieten. Wird dieses nicht akzeptiert, kann es anfangs noch mit Aufzuchtmilch versetzt werden, welche im weiteren Verlauf aber immer weiter reduziert werden sollte.


Die ersten Wochen im Leben einer Katze stellen eine Prägungsphase dar, weshalb in dieser Zeit abwechslungsreich gefüttert werden sollte. Dies verhindert, dass sich die Katze später auf einen Hersteller und eine Geschmackssorte fixiert, was bei einer Futterumstellung zu Verweigerung führen kann. Manche Katzen reagieren auf diese abwechslungsreichen Futterwechsel mit Durchfall. Sollte dieser häufiger vorkommen, ist es wichtig, den Tierarzt um Rat zu bitten.

Bis zur zwölften Woche sollte den Kitten rund um die Uhr Futter zur Verfügung stehen. Anschließend kann man dieses reduzieren und es nur noch mehrmals über den Tag verteilt füttern. Ausreichend sind etwa drei- bis fünfmal und dann immer so viel, bis die Katze satt ist. Dies begründet darin, dass sie mit ihrem kleinen Magen in ein- bis zwei Mahlzeiten nicht die Energie aufnehmen kann, die sie für ein gesundes Wachstum benötigt. Zudem lernt das Kitten so, ein Sättigungsgefühl zu entwickeln. Das senkt das Risiko, dass später Probleme wie Schlingen und Futterneid auftreten. Ab dem 6. bis 10. Monat kann diese Häufigkeit dann auf zwei- bis dreimal täglich Füttern reduziert werden.



Das sogenannte Kittenfutter, welches im Fachhandel neben den normalen Futtersorten angeboten wird, ist nicht zwingend notwendig. Denn die Natur bietet den Jungkatzen in freier Wildbahn ja auch keine speziellen "Kitten-Beutetiere" an. Die Zusammensetzung des Kittenfutters ist häufig sogar die selbe wie jene vom Nassfutter für erwachsene Katzen. Unterschiede gibt es dann nur in der Beschriftung der Dose oder die Zusammensetzung weicht minimal ab, was aber nicht wirklich relevant ist. Deshalb reicht aus, wenn man dem Katzenkind normale hochwertige Nassfutter-Sorten anbietet. Diese enthalten alle für das Wachstum benötigten Nährstoffe in ausreichender Menge.


Da die Hersteller ihre Nassfutter verschieden zusammensetzen, sollte wie bereits erwähnt abwechslungsreich gefüttert werden. So ist die Gefahr geringer, dass es zu einer Mangelversorgung eines bestimmten Nährstoffes kommen kann. Ist man sich mit der richtigen Fütterung der Katze trotz ausgiebiger Recherche weiterhin unsicher, sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.


Trockenfutter-Mahlzeiten sollten übrigens vermieden werden, da sie den Wasserhaushalt empfindlich stören können. - Mehr Informationen dazu gibt es hier -


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