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Die erste Katze, was sollte ich beachten?


Passt eine Katze zu mir?

Viele schaffen sich eine Katze an und regen sich später auf oder versuchen sie sogar wieder loszuwerden. Dies ist traurige Wahrheit und ein wenig Aufklärung kann hier gut gegensteuern.

Deshalb:

Angehende Katzenhalter sollten grundsätzlich erst einmal akzeptieren, dass Katzen niemals alleine gehalten werden sollten. Sie sind Einzeljäger aber nicht Einzelgänger! -> Hier gib es dazu mehr Infos

Weiterhin sollte immer bedacht werden, dass Katzen teilweise älter als 20 Jahre werden können. Ob finanziell (Tierarzt, artgerechtes Futter) oder in Fragen der artgerechten Haltung muss man sich als Katzenbesitzer in dieser Zeit immer der Verantwortung bewusst sein.

Katzen brauchen Artgenossen, um artgerecht zu leben

Natürlich machen Katzen auch eine Menge Arbeit. Das Reinigen der Toiletten, das tägliche Staubsaugen oder Wischen, das Füttern und Wegmachen von Erbrochenem oder Fäkalien. Viele Katzenhalter könnten die Liste noch deutlich vergrößern.

Katzen können auch eigensinnig sein. Sie werfen manchmal Dinge um oder zerwühlen die Pflanzen. Sie fordern oft Futter und Liebe ein. Probleme zeigen sie gerne durch Unsauberkeit.

Bei so vielen negativen Punkten gibt es natürlich auch Positive. Da wäre kuscheln, schnurren, tolle Gesellschaft und ein interessantes Gespiele. Mit Katzen wird einem Haushalt so schnell nicht langweilig. Sie sind einfach schnurrende Wunder.

Nehmt ihr all diese Herausforderungen in Kauf, seit ihr auch bereit für Katzen. Diese warten auf euch in Tierheimen oder bei seriösen Züchtern. Kleinkatzen bekommt ihr hier erst ab der 12. Woche. Werden sie nämlich vorher von ihrem Wurf getrennt, können Persönlichkeitsstörungen und Fehlverhalten gegenüber anderen Katzen die Folge sein.

Ist genügend Platz vorhanden?

Katzen brauchen viel Platz. Sie sind Kletterer, Jäger und richtig gute Sportler. Der Tierschutzbund empfiehlt für die erste Katze mindestens 15m², für jede weitere 4m². Natürlich gilt die Regel, je mehr desto besser. Die "begehbare" Fläche könnt ihr mit Möbeln und Wandbrettern deutlich erhöhen. Auch sollte die Möglichkeit bestehen, Futter und Toilette räumlich getrennt zu halten.

Die richtige Erstausstattung

Damit eure Katzen glücklich sind, müssen natürlich einige Dinge angeschafft werden. Zum einen wären hier Katzentoiletten. Der Tierschutzbund empfiehlt hier mindestens ein Klo pro Katze, wobei dies je nach Größe, Rasse und Maße der Toilette variieren kann.

-Hier findet ihr einen Beitrag über das Katzenklo-

Auch ein Kratzbaum sollte in dem neuen Katzenhaushalt nicht fehlen. Dieser ist gerade für Wohnungskatzen von großer Bedeutung. Vor allem sollte auf eine hochwertige und katzengerechte Verarbeitung geachtet werden.

-Hier geht's zum Kratzbaum-Beitrag-

Pro Katze sollten mindestens zwei Schlafplätze zur Verfügung stehen, wo sie ungestört entspannen und abschalten können.

Natürlich dürfen Trinkquellen auch nicht fehlen. Es empfiehlt sich mindestens eine pro Raum. Am besten eignen sich Brunnen, da Katzen aus Instinkt fließendes Wasser bevorzugen.

Weiteres wichtiges Zubehör sind Näpfe, eine Bürste, Spielzeug und eine Transportbox für den Tierarztbesuch.

Katzen brauchen Spielzeug zur Beschäftigung

Die Ernährung

Falls ihr nicht BARFEN wollt, empfiehlt sich eine Fütterung mit hochwertigem Nassfutter. Dieses sollte mindestens 60% Fleischanteil haben, die Inhaltsstoffe sollten ausreichend deklariert sein. Empfehlenswerte Sorten sind z.B Granata Pet, Catz Finefood, Leonardo, Macs und Animonda Carny. Es empfiehlt sich, mindestens drei Sorten im täglichen Wechsel zu füttern.

Hier geht es zur Futter-Liste

Die Kosten

Natürlich kostet die Anschaffung und artgerechte Haltung einer Katze auch Geld. Es soll jedem gegönnt sein, einen Stubentiger zuhause zu haben. Ist es finanziell jedoch eng, leidet leider oft die Katze als erstes. Deshalb sollten Ernährung und Versorgung der Vierbeiner immer sichergestellt werden. Oft wird beim Futter gespart. Das ist jedoch völlig sinnlos, da hochwertiges Futter besser sättigt und somit weniger benötigt wird. Letztendlich ist Billig-Futter teurer und stellt zudem keine artgerechte Ernährung dar.

Selbst die süßeste Katze verursacht Kosten

Unsere Erfahrungswerte pro Katze

-Monatliche Kosten

Futter: 20-25 Euro (hochwertiges Nassfutter)

Leckerlis: 4-6 Euro

Katzenstreu: 5-15 Euro je nach Streu

Spielzeug: je nach Bedarf

-Einmalige/unregelmäßige Kosten

Entwurmen: 5-20 Euro

Kastration: 80-100 Euro

Kratzbaum: Je nach Modell

jährlich Impfen: 20-30 Euro

Zubehör: je nach Ausstattung

Bedacht werden sollte bei der Aufnahme einer Katze immer, dass diese im Schnitt 12-20 Jahre unser Begleiter sein wird.

Basics des Wohlbefindens