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Die Katze

Deutschlandweit zählt die Katze zu den beliebtesten Haustieren schlechthin. Das ist nicht ganz grundlos, denn sie ist relativ pflegeleicht und oft sehr unterhaltsam. Für viele Haushalte ist das Halten einer, besser mehrerer Katzen, selbstverständlich. Doch was für ein Tier hat man sich da eigentlich ins Haus geholt? Wir starten eine kleine Reise in die Welt unser schnurrenden Vierbeiner.

 

 Deutschlands beliebtestes Haustier: die Katze

 

Herkunft: Unsere heutige Hauskatze ( lateinisch Felis silvestris catus) entstammt der afrikanischen Falbkatze. Diese ähnelt unseren heutigen Hauskatzen sehr stark. Sie unterscheiden sich meist nur in kleineren Merkmalen wie der Schwanzspitze oder der Fell-Färbung. Der Lebensraum dieses Vorfahren erstreckt sich über die Wüsten und Steppen Nordafrikas bis hin zur Arabischen Halbinsel.

 

Verbreitung: Die Hauskatze kommt in so gut wie jeder vom Menschen besiedelten Region vor. Man bezeichnet sie wegen der Nähe zum Menschen als Kulturfolger, da sie von unserem technischen Fortschritt mit profitieren kann (Behausungen, Menschennahrung, Schutz, Beutetiere wie z.B Mäuse).

 

 Die Katze schätzt die Nähe zum menschlichen Zivilisation

 

Körperliches Erscheinungsbild: Die Statur der Katze schwangt von Region zu Region. In eher kälteren Gebieten sind die Feliden schwerer und größer, in wärmeren Gefilden eher leicht und schlank gebaut. Männliche Tiere sind meist größer als die weiblichen Artgenossen. Das Körpergewicht schwankt von ca. 2-3 kg bis hin zu stolzen 8 kg. Es gibt eine Vielzahl an Färbungen und Fellbeschaffenheiten. Auch die Form des Kopfes schwankt von Rasse zu Rasse.

 

 Am häufigsten anzutreffen: die europäische Hauskatze

 

Ernährung: Die Katze ist ein reiner Fleischfresser (lat. Carnivore). Somit setzen sich ihre Hauptnährstoffe vor allem aus Eiweiß und Fett zusammen. Dementsprechend gilt lebende Beute als Hauptnahrungsquelle. Zu den Beutetieren zählen Kleinsäuger, Vögel, Großinsekten und Reptilien. Das Gebiss der Katze ist genau auf diese Ernährungsform zugeschnitten. Typisch dafür sind kräftige Kiefermuskeln und stark ausgebildete Reißzähne.

 

Hier findet ihr mehr Informationen zum Thema Ernährung 

 

 Kleine Beutetiere sind die Hauptnahrungsquelle

 

Sinne: Katzen haben sehr ausgeprägte Sinne. Als jagender Fleischfresser sind diese nämlich überlebenswichtig. Die großen Augen weisen ein sehr gutes räumliches Sehen und eine exakte Entfernungsmessung auf. Weiterhin profitieren sie von einer guten Nachtsicht. Auch beim Gehör hat Mutter Natur nicht eingespart. Die Feliden verfügen über eines der besten Gehöre im Tierreich. Durch die bis zu 180 Grad drehbaren Ohren (gesteuert durch etwa 32 Muskeln) lokalisieren sie ohne Probleme auch die entsprechende Richtung der Geräusche. Der Geruchssinn hingegen spielt eine eher untergeordnete Rolle und dient mehr der Bewertung der Nahrung und als Empfänger für Botschaften (Pheromone) als der Jagd. Der Tast- und der Gleichgewichtssinn ist ihrem Jagd- und Kletterverhalten entsprechend gut ausgeprägt.

 

 

 Die Sinne der Katze sind auf die Jagd ausgelegt

 

Verhalten: Das Katzenverhalten ist sehr vielfältig und füllt ganze Bücher. Grundlegend ist jedoch zu erwähnen, dass Katzen Einzeljäger sind. Die sonst freie Zeit verbringen sie aber bevorzugt in der Gemeinschaft mit anderen Artgenossen. Sie weisen zudem ein fein aufeinander abgestimmtes Revier-Verhalten auf. Wer sich damit tiefgründiger beschäftigen will, sollte sich folgende Bücher durchlesen:

 

- Katzenseele: Wesen und Sozialverhalten-

 

-Katzenverhalten: Von der Wildkatze zur Hauskatze-

 

 Katzen sind nur Einzeljäger und nicht wie oft angenommen Einzelgänger

 

Kommunikation: Ihre Mitteilungsformen sind vielfältig. Körpersprache, Laute und Duftstoffe sind die grundlegenden Kommunikationsmittel. Letztere dienen neben der Vermittlung von Informationen und der aktuellen Stimmung auch der Markierung des eigenen Revieres.

 

Fortpflanzung: Die Geschlechtsreife beginnt bei weiblichen Katzen etwa ab dem vierten Monat, sie kann jedoch auch erst einige Monate später auftreten. Kater werden etwa ab dem achten bis zehnten Monat geschlechtsreif. Zur Paarung legt sich die Katze mit hoch gestrecktem Hinterteil hin und legt ihren Schwanz zur Seite. Die Paarung dauert nur eine kurze Zeit und wird vom Deckschrei der Katze beendet, ausgelöst durch Widerhaken am Penis des Katers. Die anschließende Tragezeit beträgt in etwa 60-65 Tage. Die Wurfzahl beträgt durchschnittlich 3-6 Kitten.

 

 Der Nachwuchs ist bei Katzen oft zahlreich

Dieser Beitrag vermittelt nur grundlegende Fakten über die Katze. Bei weiterem Interesse empfehlen wir jedem Katzenliebhaber hier weitere Fachbücher um die Welt der Katzen näher zu beleuchten

 

 

 

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